Kirche,  Life

#JuLeiCa2018

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht. – Albert Schweitzer

Wie gut, dass die Jugendlgruppeneitercard nicht unbedingt etwas mit Kirche zu tun hat. Denn sie ist eine Auszeichnung im ehrenamtlichen Bereich. Also egal ob du in der Kirche, in einem Fußballverein oder in einem sonstigen Verein tätig bist, diese Ausbildung kann dich weiterbringe.

Aber was lernt man dort eigentlich?

erste Hälfte der Woche
So könnte ein Teil der Woche aussehen

Das ist mehr oder weniger leicht zu beantworten. Kurz: Du lernst, eine Gruppe zu leiten.
Allerdings gehört dazu so einiges. Kommunikation (sowohl mit Worten als auch mit deinem Körper), Organisationssachen, Sexuelle Prävention, Erfolgserlebnisse und Misserfolg sind ein Teil der Woche, die bei meinem Kirchenkreis angeboten wird. Für mich ist es am Wichtigsten, dass man lernt, wie man sich selber verkauft und mit schwierigen Situationen umgeht.

Was muss ich mitbringen?

Natürlich die soziale Kompetenz und den Willen eine Gruppe zu leiten. Aber natürlich auch die Offenheit neues kennen zulernen, denn die Ausbildung ist ein geben und nehmen, denn man lernt neue Leute kennen und damit auch neue Probleme und Lösungen. Außerdem ist bei uns im Kirchenkreis die Ausbildung erst ab 16 Jahren, das lässt sich auch ganz schnell begründen, denn vorher steckt man mitten in der Pubertät und sucht sich selbst, das tun zwar auch noch viele mit 16, aber ab einem gewissen Alter kann man sich selber reflektieren und das ist das wichtigste überhaupt. Wenn man sich selber reflektieren kann, dann kann man an sich arbeiten.

Wofür ist diese Ausbild gut?

Ich finde immer, dass man sehr viel über sich selbst lernt. Ich war vor meiner JuLeiCa-Ausbildung total schüchtern und ein graues Mäuschen, dies hatte auch andere Gründe, aber das ist ein anderes Thema. Ich habe in meiner JuLeiCa-Woche so viel über mich selber gelernt und bin selbstbewusst geworden, kann endlich meine Meinung sagen, wenn mir etwas nicht passt und übernehme super gerne Verantwortung.
Aber das ist nur ein persönlicher Punkt.
Ein sehr toller extra Punkt, den ich komischer Weise selber noch nie genutzt habe, sind die tollen Vergünstigungen, die von Museum über Jugendherbergsaufenthalte bis Freizeitparks reichen.
Aber der allerwichtigste Punkt ist einfach, dass man sich für alles mögliche Qualifiziert, was im sozialen Bereich zu tun hat, denn man zeigt, dass man Ehrenamtlich tätig ist.

Mir hat diese Ausbildung Türen geöffnet, die ich sonst nie hätte geöffnet. Ich leite viele Fortbildungen mit, lerne jedes Jahr neue Leute, Methoden und Orte kennen und dennoch bleibe ich selber nicht auf der Strecke. Man sagt zwar, ich bin in der Sekunde „Experte“ für ein Thema, aber jeder hat einen andere Meinung zu einem Thema und dadurch kann der eigene Plan auf einmal ganz anders enden, weil die Gruppe einfach eine andere Richtung einschlägt und man darauf reagiert. Noch ein Pluspunkt. Man wird ziemlich spontan und kann sich auf die Bedürfnisse anderer einstellen. Zumindest im Idealfall.

Kloster Nütschau
Hier haben wir die letzte JuLeiCa-Woche veranstaltet.

Habt ihr von so etwas schon mal gehört? Oder sogar selber so eine Ausbildung schon mitgemacht?

Bis bald ♥

Freyja

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