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Uni: Rückblick 1. Und 2. Semester

1.      Semester

Wie in meinem Beitrag „Überraschung“ erzählt, habe ich im November letzte Jahr, endlich mein Studium beginnen dürfen. Es war ein Kampf und ich bin froh ihn durchgemacht zuhaben.

Leider bin ich gleich natürlich krank geworden und konnte nicht sofort anfangen, aber in der zweiten Woche nach meiner Immatrikulation konnte ich dann zur Uni. Der erste Weg brachte mich zur zentralen Studienberatung. Dort wurde ich schnell und grob in mein Studium eingeführt. Außerdem wurde mir das Online-Programm „Stud.IP“ erklärt, welches unsere Uni nutzt. Das war schon mal die Hälfte der Miete, denn bis man selber einen Durchblick hat, ist das Semester eher um. Ebenfalls erklärte man mir dort, wo ich mich am besten melden könnte, um das Semester sinnvoll zu nutzen.

Also hieß es einen Termin über Stud.IP für ein Beratungsgespräch für Germanistik zu machen.

Germanistik

Bei dem Berater erläuterte ich dann erstmal die Situation und wurde gleich ungläubig angesehen und mit den Worten „Das kann doch nicht sein, dass muss ich erstmal klären“ verlassen. Man war sichtlich überfordert, genauso wie ich. Als der Berater wiederkam, schickte er mich weiter, um das Semester für mich sinnvoll gestalten zu lassen.

Also auf zur nächsten Station. Es gibt extra jemanden, der uns hilft unseren Stundenplan für Germanistik hinzubasteln. Diese hat die Befugnis uns in Veranstaltungen einzutragen, auch wenn wir -wie zum Beispiel ich- später erst zugelassen werden. Somit hat sie mich für die Module „Sprache und Kultur“ und „Literatur und Kultur“ eingetragen, wovon ich am Ende nur „Sprache und Kultur“ ganz belegte, das „Literatur und Kultur“ echt viel ist.

Mein Stundenplan war sehr auseinander gerissen, was für mich als Pendlerin sehr viel Zeitaufwand bedeutete.

So hatte ich montags von 18 Uhr bis 20 Uhr ein Tutorium, dienstags von 8 Uhr bis 10 Uhr ein Seminar und von 12 Uhr bis 14 Uhr ein weiteres Tutorium, mittwochs von 12 Uhr bis 14 Uhr eine Vorlesung und donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr eine Vorlesung. Das Seminar von „Literatur und Kultur“ ließ ich wieder aus meinem Stundenplan entfernen, da der Professor mir davon abriet.

Rückblickend fand ich den Germanistikteil für mich so perfekt, auch wenn ich in „Literatur und Kultur“ richtig durchgefallen bin. Dieses Modul werde ich im Wintersemester 19/20 erneut belegen und bin super gespannt, da es für das Modul jemand neues gibt.

Und auch meine erste Hausarbeit für das Seminar im Modul „Sprache und Kultur“ war ok. Besser geht immer, oder?

Theologie

Die Theologen sind ein Fall für sich. Dort war es das genaue Gegenteil. Vom Berater wurde mir einmal gezeigt, wie ich was finden kann und ich wurde an die Modulverantwortlichen weitergeleitet. Diese sagten mir, dass es sich nicht mehr lohnen würde einzuteigen und so unsicher wie ich war, habe ich dieses auch gelassen. Weshalb mein 1.Fachsemester in Theologie für die Katz war.

2.      Semester

Das 2.Semester lief nun deutlich besser, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz zu Ende ist. Denn ich muss noch eine Ausarbeitung zu Kirchengeschichte schreiben, aber dazu komme ich später.

Kurz bevor das Semester losgegangen ist, sind wir nach Oldenburg, 2,6 km von der Uni entfernt, gezogen. Besser hätte es nicht kommen können.
Auch der Plan fürs Semester war für mich super entspannt, da ich mich erstmal nur auf die beiden Fächer konzentriert habe und den sogenannten „Professionialisierungsbereich“ ausgelassen habe.

Den Montag habe/hatte ich immer „frei“, am Dienstag hatte ich von 8 Uhr bis 12 Uhr ein Tutorium und ein Seminar für Germanistik und Abends von 18 Uhr bis 20 Uhr eine von zwei Vorlesungen für Germanistik, am Mittwoch hatte ich von 10 Uhr bis 12 Uhr eine Vorlesung für Theologie und dann von 16 Uhr bis 20 Uhr ein Seminar und ein Tutorium für das Modul vom Vormittag, am Donnerstag hatte ich dann die zweite Germanistikvorlesung von 10 Uhr bis 12 Uhr, am Freitag hatte ich von 8 Uhr bis 12 Uhr ein Tutorium und eine Vorlesung für Theologie und von 14 Uhr bis 16 Uhr das Seminar.

Germanistik

In Germanistik habe ich dieses Semester nur ein Modul belegt, da dieses aus zwei Vorlesungen, einem Seminar und einem optionalen Tutorium besteht. Hierbei ist lediglich die Klausur zur Vorlesung benotet. Das Gute an der Klausur war, dass wir diese in drei Teilen geschrieben haben, da dies sonst zu viel auf einmal gewesen wäre. Ich glaube, sonst hätte ich das Modul auch nicht bestanden, da vor allem der dritte Teil sehr durcheinander war.

Das Seminar dazu fand ich zwar super interessant, aber zu diesem Zeitpunkt einfach unpassend, da es um Didaktik ging und ich dies noch nicht anwenden kann, da ich noch gar nicht unterrichten darf. Daran muss wohl noch gearbeitet werden.

Das Tutorium ist nicht wirklich nennenswert, was wohl auch an der Tutorin lag, aber was soll`s.

Theologie

Anders als im ersten Semester hatte ich hier ganz schön viel zu tun. Ich habe zwei Module belegt: Einmal Systematische Theologie (Ökumene, Schöpfung, Existenzfrage Gottes, Christologie, Leben nach dem Tod) und Kirchengeschichte. Hierbei liebe ich das zweite Modul, das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich Geschichte sehr mag und ich das sehr interessant finde.

Aber fangen wir mit der systematischen Theologie an. Zu diesem Modul gehören die Veranstaltungen von Mittwoch. Also eine Vorlesung, ein Seminar und ein Tutorium, wobei letzteres wieder optional ist. Die Professorin ist leider sehr abschweifend gewesen weshalb ich sehr froh bin, dass es das Tutorium gab, denn nach der Vorlesung war man oft verwirrt.

Das dazugehörige Seminar hatte ich bei derselben Professorin, weshalb ich dazu nichts mehr sagen brauche.

Zum Modul „Kirchengeschichte“ könnte ich viel sagen, aber das meiste gehört hier nicht rein, weshalb ich mich nur auf die Veranstaltungen an sich beschränke.

Mein Freitag startete mit dem Tutorium zur Vorlesung und ich kann nur betonen, wie viel mir dies geholfen hat. Meine Tutorin ist aber auch echt gut und man merkt, dass sie die Themen sehr interessant findet und im Thema ist.

Danach hatten wir immer gleich die Vorlesung, die auch super war, allerdings fiel es hier manchmal schwer zu sagen, was wichtig ist und was nicht, da unsere Professorin von allem begeistert war und das Thema lebt.

Das Seminar hatte ich ebenfalls bei der Professorin. Es handelte sich um ein Exkurs-Seminar, was an s und für sich sehr interessant war, aber ich nie wieder belegen werde, da extra Zeit drauf geht, die ich anders nutzen möchte und muss.

Zu diesem Modul gehört ein Portfolio als Prüfungsleistung. Bedeutet, dass wir in der Vorlesung einen „Test“ geschrieben haben, der aber eher eine Klausur war und zusätzlich im Seminar entweder eine Hausarbeit oder ein Referat mit Ausarbeitung schreiben müssen.

Den Test habe ich schon hinter mir und bin sehr überzeugt, dass das gut geworden ist. Als zweites habe ich ein Referat über „Dietrich Bonhoeffer“ gehalten und muss dazu noch die Ausarbeitung schreiben, was ich die nächsten Tage anfangen werde.

Zusammenfassend

Ich kann nicht glücklicher sein meinem Traumberuf ein Stück dichter gekommen zu sein. Allerdings freue ich mich auch schon wieder auf das Ende meines Studiums, da es einfach sehr weit vom Beruf an sich entfernt ist, wie so oft im Leben. Aber es sind nur noch 2,5 Jahre Bachelor und dann noch zwei Jahre Master und dann ist es geschafft.

Was studiert ihr oder als was arbeitet ihr?

xoxo

5 Comments

  • Busymamawio

    Erstmal schön, dass du wieder hier bist! Das klingt nach einem aufregenden ersten Jahr als Studentin. Ich selbst hätte immer gerne studiert, habe auf dem Gymnasium aber nur die mittlere reife erlangt.
    Es freut mich, dass dein zweites Semester besser lief! Du hast sicher etwas Zeit gebraucht, um dich in der neuen lebenssituation ein zu finden. Ich wünsche dir dabei weiterhin viel Erfolg und Freude!

    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

    • freyjasthing

      Man muss nicht immer studieren. 🙂
      Ich bin auch super froh, dass ich mir die Zeit zum eingewöhnen genommen habe.

  • Anni

    Ich bin freiberufliche Art Direktorin und nebenbei Yogalehrerin. Das eine fürs Portmonee – das andere fürs Herz. Ich freue mich für dich mit dass du deinen Weg gehst. Man verbringt so viel Zeit mit arbeiten im Leben da finde ich es besonders wichtig dass der Job auch gleichzeitig die Leidenschaft ist, dann macht man es viel natürlicher und lieber 🙂

    Liebste Grüße,
    Anni von https://www.yogagypsy.de

  • Nika

    Schön zu lesen wie es anderen im Studium ergeht. Mein Studium ist schon etwas her, aber ich habe trotz der vielen Arbeit nebenbei immer so viele Projekte gehabt, dass ich kaum sagen kann was mich mehr gebildet hat, die Projekte oder das Studium. Womöglich beides in Kombination, denn ohne Studium hätte ich nie gegründet.

    Geh deinen Weg, lass dir nichts einreden, geradeaus ist nicht immer das beste und vor allem hab Spaß am studieren, das ist das wichtigste!

    Liebe Grüße,
    Nika von VintasticWorld.com

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